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Was ist echt? Fake News, KI und Informationen im Netz kritisch prüfen

Ob TikTok-Video, Instagram-Post, WhatsApp-Nachricht, Foto oder Antwort einer KI: Im digitalen Alltag ist nicht immer sofort zu erkennen, woher eine Information stammt, ob etwas Wichtiges fehlt oder ob ein Inhalt bewusst manipuliert wurde.

In diesem Workshop schauen wir uns gemeinsam an, wie Informationen im Netz verbreitet werden, warum uns bestimmte Inhalte besonders häufig angezeigt werden und weshalb starke Gefühle oft eine Rolle spielen. An konkreten Beispielen üben wir, Quellen, Bilder und Behauptungen zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Chancen Künstliche Intelligenz bietet, wo ihre Grenzen liegen und warum wir mit persönlichen Fotos, Dokumenten und Daten vorsichtig umgehen sollten. Dabei geht es nicht darum, alles sofort als wahr oder falsch einzuordnen. Manchmal ist „Das ist noch unklar – ich muss weiterprüfen“ die beste und verantwortungsvollste Antwort. Gemeinsam entwickeln wir den praktischen Leitfaden „Bevor ich glaube oder teile“, den die Teilnehmenden auch nach dem Workshop nutzen können. Ein kurzes Quiz am Ende hilft dabei, das Gelernte auf neue Beispiele anzuwenden.

Der Workshop richtet sich an muslimische Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir arbeiten mit verständlicher Sprache, visuellen Beispielen und kurzen Übungen. Unterschiedliche Deutschkenntnisse sind dabei kein Problem.

Grobe Agenda

  • Ankommen, Kennenlernen und Medien-Bingo

  • Wie Algorithmen und emotionale Inhalte beeinflussen, was wir sehen

  • Fallwerkstatt: geprüft, manipuliert oder noch unklar?

  • Chancen und Risiken von KI sowie der Umgang mit persönlichen Daten

  • Informationen, Quellen und Bilder praktisch überprüfen

  • Gemeinsamer Leitfaden „Bevor ich glaube oder teile“

  • Abschlussquiz und persönlicher Transfer

Datum: Samstag, 7. November 2026

Uhrzeit: ab 9.30 Uhr (Dauer: ca. 4 Stunden, inkl. Pause)

Ort: Naturfreundehaus Charlotte Eisenblätter in Erfurt

SChreibworkshop: Wer bin ich? Wer will ich sein?

5. Dezember 2026 · häselWORK/EINHORN Business Management & Brand Empowerment

Wer erzählt unsere Geschichte – und wie viel Raum haben wir eigentlich, sie selbst zu erzählen?

Am 5. Dezember 2026 kommt der Schreibworkshop „Wer bin ich? Wer will ich sein?“ nach Gera. Gemeinsam mit Thúy Nguyen und Ahmed Sadkhan geht es einen Tag lang um Erinnerung, Identität, Perspektive und die Frage, wie wir unsere eigene Geschichte verstehen und weiterschreiben wollen.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die Lust haben, sich schreibend mit der eigenen Biografie, Stimme und Zukunft auseinanderzusetzen. Schreiberfahrung ist nicht notwendig. Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Ergebnis, sondern das Erkunden: Was hat mich geprägt? Welche Geschichten über mich trage ich mit mir? Welche davon möchte ich behalten, verändern oder neu erzählen?

Besonders eingeladen sind Menschen, deren Erfahrungen und Perspektiven gesellschaftlich häufig weniger Raum bekommen – etwa migrantische, queere oder anderweitig diskriminierungserfahrene Menschen. Der Workshop steht zugleich allen Interessierten offen, die bereit sind, sich auf die eigene Geschichte und die Perspektiven anderer einzulassen.

Die Gruppe bleibt bewusst klein, damit ein konzentriertes und persönliches Arbeiten möglich ist. Was geschrieben, vorgelesen oder geteilt wird, entscheiden die Teilnehmenden selbst.

Deine Anmeldung

Mit: Thúy Nguyen & Ahmed Sadkhan – Konzeption und Durchführung des Schreibworkshops

Ort: häselWORK / EINHORN Business Management & Brand Empowerment
Datum: Samstag, 05.12.2026, 11 bis 17 Uhr (inkl. Mittagspause)
Teilnahme: kostenfrei
Weitere Informationen zu Uhrzeit, Anmeldung und Ablauf folgen.

Für das leibliche Wohl und einen guten Rahmen unterstützt uns das SOUL:HAUS. Ich freue mich sehr, den Workshop gemeinsam mit allen Beteiligten in Gera ausrichten zu können.

Aus der Community für die Community

Die Idee hinter dem Format ist ebenso einfach wie wichtig: Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre eigene Geschichte nicht erklären, rechtfertigen oder auf eine zugeschriebene Rolle reduzieren müssen. Biografisches Schreiben kann einen solchen Raum öffnen – für Selbstreflexion, Austausch und die Möglichkeit, die eigene Perspektive bewusst einzunehmen.

Denn Identität ist nicht nur das, was hinter uns liegt. Sie entsteht auch daraus, wie wir unsere Erfahrungen einordnen und welche Geschichte wir über uns selbst weitererzählen.

Ermöglicht durch den Flow Fund für Ostdeutschland

  • Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Flow Fund für Ostdeutschland der Kinnings Foundation und der Schöpflin Stiftung ermöglicht.

  • Trägerin der Veranstaltung ist die Häselburg Gera.