Events & Termine

Jubiläum - 10 Jahre Häselburg

12./13. September 2026 · Burgstr. 12, Florian-Geyer-Str. 15 - 17

Seit 10 Jahren gibt es das Kulturhaus Häselburg in Gera. Am 12. und 13. September 2026 findet das Jubiläums-Fest statt. Eine wunderbare Gelegenheit, zusammenzukommen, gemeinsam zu feiern, zu sprechen und nach vorn zu blicken.

Was ist echt? Fake News, KI und Informationen im Netz kritisch prüfen

19. September 2026 · Afghanisches Kulturzentrum, Erfurt

Ob TikTok-Video, Instagram-Post, WhatsApp-Nachricht, Foto oder Antwort einer KI: Im digitalen Alltag ist nicht immer sofort zu erkennen, woher eine Information stammt, ob etwas Wichtiges fehlt oder ob ein Inhalt bewusst manipuliert wurde.

In diesem Workshop schauen wir uns gemeinsam an, wie Informationen im Netz verbreitet werden, warum uns bestimmte Inhalte besonders häufig angezeigt werden und weshalb starke Gefühle oft eine Rolle spielen. An konkreten Beispielen üben wir, Quellen, Bilder und Behauptungen zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Chancen Künstliche Intelligenz bietet, wo ihre Grenzen liegen und warum wir mit persönlichen Fotos, Dokumenten und Daten vorsichtig umgehen sollten. Dabei geht es nicht darum, alles sofort als wahr oder falsch einzuordnen. Manchmal ist „Das ist noch unklar – ich muss weiterprüfen“ die beste und verantwortungsvollste Antwort. Gemeinsam entwickeln wir den praktischen Leitfaden „Bevor ich glaube oder teile“, den die Teilnehmenden auch nach dem Workshop nutzen können. Ein kurzes Quiz am Ende hilft dabei, das Gelernte auf neue Beispiele anzuwenden.

Der Workshop richtet sich an muslimische Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir arbeiten mit verständlicher Sprache, visuellen Beispielen und kurzen Übungen. Unterschiedliche Deutschkenntnisse sind dabei kein Problem.

Grobe Agenda

  • Ankommen, Kennenlernen und Medien-Bingo

  • Wie Algorithmen und emotionale Inhalte beeinflussen, was wir sehen

  • Fallwerkstatt: geprüft, manipuliert oder noch unklar?

  • Chancen und Risiken von KI sowie der Umgang mit persönlichen Daten

  • Informationen, Quellen und Bilder praktisch überprüfen

  • Gemeinsamer Leitfaden „Bevor ich glaube oder teile“

  • Abschlussquiz und persönlicher Transfer

Datum: Samstag, 19. September 2026

Uhrzeit: 13 bis 17 Uhr (inkl. Pause)

Ort: Afghanisches Kulturzentrum, Erfurt

Thüringer Aktionstage Medienbildung 2026

Oktober 2026 · thüringenweit

Wie digitale Kommunikation wirkt und wie wir sie kritisch lesen und verantwortungsvoll gestalten

Ein interaktiver Workshop für pädagogische Fachkräfte, Bildungsträger, Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen – im Oktober einmalig kostenfrei über die Thüringer Landesmedienanstalt buchbar.

Digitale Kommunikation transportiert nicht nur Informationen. Sie lenkt Aufmerksamkeit, aktiviert Gefühle und prägt, wie wir Menschen, Themen und gesellschaftliche Konflikte wahrnehmen. Wer digital kommuniziert, gestaltet deshalb immer auch Wirklichkeit – bewusst oder unbewusst.

Häufig prüfen wir Inhalte vor allem entlang der Frage, ob etwas wahr oder falsch ist. Das ist notwendig, reicht aber nicht aus. Denn Kommunikation kann faktisch korrekt sein und trotzdem durch Framing, Emotionalisierung, Vereinfachung oder visuelle Inszenierung eine sehr bestimmte Wahrnehmung erzeugen.

Im Workshop untersuchen wir anhand konkreter Beispiele, wie digitale Botschaften wirken, welche psychologischen und medialen Mechanismen dabei eine Rolle spielen und woran sich manipulative Muster erkennen lassen. Gleichzeitig geht es um die eigene Verantwortung: Wie können Organisationen, Bildungseinrichtungen und gesellschaftlich Engagierte verständlich, wirksam und klar in ihrer Haltung kommunizieren, ohne selbst auf problematische Verkürzungen oder manipulative Mittel zurückzugreifen?

Darum geht es

  • Framing und sprachliche Deutungsrahmen

  • Emotionalisierung und Aufmerksamkeitssteuerung

  • Vereinfachung komplexer Zusammenhänge

  • Feindbilder, Polarisierung und gesellschaftliche Zuschreibungen

  • die Wirkung von Bildern und digitalen Darstellungsformen

  • Plattform- und Kommunikationslogiken in sozialen Medien

  • Kriterien für eine klare, faire und verantwortungsvolle eigene Kommunikation

Die Teilnehmenden analysieren ausgewählte Beispiele aus Text, Bild, Video und Social Media und entwickeln gemeinsam ein praxistaugliches Kriterienraster. Dieses unterstützt sowohl bei der kritischen Einordnung fremder Inhalte als auch bei der Gestaltung der eigenen Kommunikation.

Für wen ist der Workshop gedacht?

Der Workshop richtet sich insbesondere an:

  • pädagogische Fachkräfte und Mitarbeitende von Bildungsträgern

  • Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen

  • Menschen aus politischer Bildung, Demokratiearbeit und gesellschaftlichem Engagement

  • Kommunikationsverantwortliche und Mitarbeitende der Öffentlichkeitsarbeit

  • Multiplikator:innen, die mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Zielgruppen arbeiten

Besonders passend ist das Format für Teams und Netzwerke, die Haltung zeigen und Menschen erreichen wollen, ohne gesellschaftliche Komplexität zu banalisieren oder nur innerhalb der eigenen kommunikativen Blase zu bleiben.

International Entrepreneurship Education Summit (IEES) 2026

27. November 2026 · Hochschule der Medien Stuttgart

Visibility as a Resource: Why Entrepreneurship Education Must Address Identity, Fear and Social Conditioning

Beim International Entrepreneurship Education Summit (IEES) 2026 an der Hochschule der Medien Stuttgart bin ich mit einem eigenen Hands-On Workshop dabei.

Entrepreneurship Education vermittelt häufig Geschäftsmodelle, Finanzierung, Innovationsmethoden und unternehmerisches Know-how. Deutlich seltener geht es um die sozialen und psychologischen Bedingungen, die beeinflussen, ob Menschen sich überhaupt als Unternehmer sichtbar, legitim und handlungsfähig erleben.

Genau hier setzt mein Workshop an.

Sichtbarkeit ist nicht nur eine Frage von Persönlichkeit oder Marketingkompetenz. Sie ist eine Ressource für unternehmerische und gesellschaftliche Teilhabe.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden gehe ich der Frage nach, wie Identität, Angst und soziale Prägung beeinflussen, ob und wie Menschen sich positionieren, kommunizieren, Raum einnehmen und unternehmerisch teilhaben. Dabei geht es auch darum, welche Rolle Entrepreneurship Education spielen kann, wenn wir Gründungsförderung nicht nur als Vermittlung von Business Skills verstehen, sondern auch Selbstwirksamkeit, psychologische Sicherheit und unterschiedliche biografische sowie gesellschaftliche Ausgangsbedingungen mitdenken.

Der Workshop macht diese unterschiedlichen Ausgangsbedingungen zunächst praktisch erfahrbar und übersetzt die Beobachtungen anschließend in konkrete Ansatzpunkte für die Bildungs- und Mentoringpraxis. Mit dem Visibility Resource Canvas arbeiten wir daran, Sichtbarkeitsbarrieren nicht nur individuell zu betrachten, sondern zwischen Fragen von Legitimität und Selbstwirksamkeit, sozialer Sicherheit, Zugang und Netzwerken sowie Kommunikations- und Sichtbarkeitskompetenz zu unterscheiden. Am Ende steht die Frage: Was können wir in Entrepreneurship Education konkret verändern, damit mehr Menschen tatsächlich die Möglichkeit haben, unternehmerisch sichtbar und wirksam zu werden?

Kurzbeschreibung des Workshops

EN

Entrepreneurship education often focuses on business models, funding and innovation skills – but rarely on the social and psychological conditions that shape entrepreneurial visibility. This interactive workshop explores how identity, fear and social conditioning influence visibility, communication and participation in entrepreneurship. Through experiential reflection and the Visibility Resource Canvas, participants will identify different types of visibility barriers and translate them into concrete interventions for entrepreneurship education, mentoring and founder support.

DE

Entrepreneurship Education konzentriert sich häufig auf Geschäftsmodelle, Finanzierung und Innovationskompetenzen – aber deutlich seltener auf die sozialen und psychologischen Bedingungen, die unternehmerische Sichtbarkeit prägen. Der interaktive Workshop untersucht, wie Identität, Angst und soziale Prägung Sichtbarkeit, Kommunikation und unternehmerische Teilhabe beeinflussen. Über erfahrungsorientierte Reflexion und den Visibility Resource Canvas identifizieren die Teilnehmenden unterschiedliche Sichtbarkeitsbarrieren und übersetzen sie in konkrete Ansatzpunkte für Entrepreneurship Education, Mentoring und Gründungsförderung.

Über den IEES

Der International Entrepreneurship Education Summit bringt Menschen aus Entrepreneurship Education, Wissenschaft, Innovation, Unternehmen und Startup-Ökosystemen zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über neue Methoden, Werkzeuge und Lehrformate sowie die gemeinsame Weiterentwicklung der Entrepreneurship Education.

Termin: Freitag, 27. November 2026
Ort: Hochschule der Medien Stuttgart, Nobelstraße 10a, 70569 Stuttgart
Format: Hands-On Workshop
Uhrzeit: wird noch bekannt gegeben

Die Teilnahme am IEES ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es direkt beim Veranstalter:

https://join-nxtgn.com/iees/

SChreibworkshop: Wer bin ich? Wer will ich sein?

5. Dezember 2026 · häselWORK/EINHORN Business Management & Brand Empowerment

Wer erzählt unsere Geschichte – und wie viel Raum haben wir eigentlich, sie selbst zu erzählen?

Am 5. Dezember 2026 kommt der Schreibworkshop „Wer bin ich? Wer will ich sein?“ nach Gera. Gemeinsam mit Thúy Nguyen und Ahmed Sadkhan geht es einen Tag lang um Erinnerung, Identität, Perspektive und die Frage, wie wir unsere eigene Geschichte verstehen und weiterschreiben wollen.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die Lust haben, sich schreibend mit der eigenen Biografie, Stimme und Zukunft auseinanderzusetzen. Schreiberfahrung ist nicht notwendig. Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Ergebnis, sondern das Erkunden: Was hat mich geprägt? Welche Geschichten über mich trage ich mit mir? Welche davon möchte ich behalten, verändern oder neu erzählen?

Besonders eingeladen sind Menschen, deren Erfahrungen und Perspektiven gesellschaftlich häufig weniger Raum bekommen – etwa migrantische, queere oder anderweitig diskriminierungserfahrene Menschen. Der Workshop steht zugleich allen Interessierten offen, die bereit sind, sich auf die eigene Geschichte und die Perspektiven anderer einzulassen.

Die Gruppe bleibt bewusst klein, damit ein konzentriertes und persönliches Arbeiten möglich ist. Was geschrieben, vorgelesen oder geteilt wird, entscheiden die Teilnehmenden selbst.

Deine Anmeldung

Mit: Thúy Nguyen & Ahmed Sadkhan – Konzeption und Durchführung des Schreibworkshops

Ort: häselWORK / EINHORN Business Management & Brand Empowerment
Datum: Samstag, 05.12.2026
Teilnahme: kostenfrei
Weitere Informationen zu Uhrzeit, Anmeldung und Ablauf folgen.

Für das leibliche Wohl und einen guten Rahmen unterstützt uns das SOUL:HAUS. Ich freue mich sehr, den Workshop gemeinsam mit allen Beteiligten in Gera ausrichten zu können.

Aus der Community für die Community

Die Idee hinter dem Format ist ebenso einfach wie wichtig: Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre eigene Geschichte nicht erklären, rechtfertigen oder auf eine zugeschriebene Rolle reduzieren müssen. Biografisches Schreiben kann einen solchen Raum öffnen – für Selbstreflexion, Austausch und die Möglichkeit, die eigene Perspektive bewusst einzunehmen.

Denn Identität ist nicht nur das, was hinter uns liegt. Sie entsteht auch daraus, wie wir unsere Erfahrungen einordnen und welche Geschichte wir über uns selbst weitererzählen.

Ermöglicht durch den Flow Fund für Ostdeutschland

  • Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Flow Fund für Ostdeutschland der Kinnings Foundation und der Schöpflin Stiftung ermöglicht.

  • Trägerin der Veranstaltung ist die Häselburg Gera.